Fünf Schüler unser Schule hatten im Jänner dieses Jahres das Glück am Comenius Projekt in Holland teilzunehmen. Eine Woche lang lebten wir bei Gastfamilien in der Nijmegen und konnten uns dort an ihrer Gastfreundschaft und deren fröhlichem Wesen erfreuen.
Jeden Tag fuhren wir zusammen mit unseren Gastgeschwistern mit dem Rad zur Schule, einige fuhren auch bis zu einer Stunde lang. Uns ausländischen Schülern ist aufgefallen, dass die Holländer das Transportmittel Fahrrad bevorzugen, und zwar bei jedem Wetter. Egal ob es schneit oder Minusgrade herrschen, die Straßen sind immer voller eifriger, holländischer Radfahrer.
Die Zeit verging schnell, da man die ganze Zeit lachte und langsam neue Freundschaften mit den „anderen“ schloss. Am Abend hatte man frei und man traf sich zu einem gemeinsamen Abendessen oder zum Bowlen. Von Anfang an herrschte ein freundliches, lockeres Klima zwischen den holländischen, deutschen und italienischen Schülern. Es schien als kenne man sich schon seit jeher und die kulturellen Unterschiede gaben oft Anlass zu Gelächter oder erstaunten Gesichtern. Die Woche verging viel zu schnell und beim Abschied freute man sich schon auf das Wiedersehen im Mai in Bozen.
Die Dinge, die mich persönlich am meisten in Holland beeindruchkten, sind die äußerst netten und gastfreundlichen Menschen, die höchst kalorienreichen Stroopwafels und das Hagelslag zum Frühstück. Abschließend kann ich nur sagen, dass diese Reise in die Niederlande sehr interessant und abwechslungsreich war. Sie hat mir den Einblick in eine andere Kultur, wenn auch nicht so verschieden von unserer, gegeben und ich kann dieses Projekt nur weiterempfehlen!
Anna Nicoletti 4d
In diesen Tagen hatten die SchülerInnen einen konkreten Arbeitsauftrag: es sollte eine Broschüre mit Texten zu verschiedenen Themen gemeinsam erarbeitet werden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!
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